Vorschau Damen I

Vor der neuen Saison steigt die Spannung beim TTC 46 Weinheim

Freier Eintritt zum ersten Heimspiel der Damen

Der TTC 46 und seine Fans fiebern dem Start der Bundesliga-Saison entgegen, Fieber natürlich auch deshalb, weil die Corona-Zahlen bis September und darüber hinaus durchaus wieder zu Einschränkungen führen können. Aktuell sieht es in dieser Hinsicht gut aus !
Besonders im Fokus steht naturgemäß die erste Damenmannschaft, die nach zwei Runden mit dem Meistertitel diesmal den Aufstieg in die Eliteklasse wagt.

Nun geht es bereits am 5. September los mit dem ersten Spieltag der neuen Runde bei der Heimspielbegegnung mit der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – gleich einer brisanten Partie, bei der ein Gegner aus der unteren Tabellenhälfte zu Gast ist, dem man ein paar Punkte abknüpfen sollte, will man nicht von Beginn an gegen den Abstieg kämpfen.

Am Freitag zuvor kommen die Spielerinnen zur Teamvorstellung erstmals nahezu komplett zusammen. Während die Brasilianerin Bruna Takahashi zu Turnieren in Japan weilt und wohl in der Hinrunde auch nicht in Deutschland sein wird, wird ihre Landsfrau Caroline Kumahara im Lande wohnen und trainieren und somit auch zu den Spielen zur Verfügung stehen.
Schwieriger ist die Situation für Daria Trigolos, die in ihrer Heimat Belarus mit erheblichen Reiseeinschränkungen zu kämpfen hat, mit der Vorstand Christian Säger trotzdem sicher rechnet.
Problemlos dagegen sollte es für die Belgierin Lisa Lung sein, nach Deutschland einzureisen und bei den Einsätzen parat zu sein. Die drei Deutschen, Luisa Säger, Sophia Klee und Jennie Wolf, sind naturgemäß diesbezüglich bevorteilt.
Am 3. September nun versammelt der neue Damentrainer Andreas Dörner seine Schäfchen zur Präsentation des Teams für Presse und Sponsoren und anschließend zum ersten gemeinsamen Training, auch um die Aufstellung und die Doppelpaarungen festlegen zu können. Aber mit diesem Kader von sechs Akteurinnen sollte es zu keinen Personalengpässen kommen.

Der 34-jährige Andreas Dörner hat bereits mit 16 Jahren begonnen, erste Erfahrungen im Trainerbereich bei seinem Heimatverein, der TTG Neckarbischofsheim, zu sammeln. Dieses Engagement hat er über die Jahre immer mehr ausgebaut und parallel dazu begonnen, am Landesstützpunkt in Heilbronn mitzuarbeiten, dessen Leitung er vor etwa 6 Jahren übernommen hat. Er sieht seine neue Aufgabe in Weinheim auch für ihn als Neuland, da er bisher hauptsächlich im Nachwuchsleistungssport tätig war.  „Doch ich freue mich wie hoffentlich der gesamte Verein auf die Herausforderung in der 1. Bundesliga. Ich finde es toll und mutig, dass die Spielerinnen und der Verein nach Jahren der Dominanz in der 2. Liga nun den großen Schritt ‚Aufstieg‘ wagen!“

Er glaubt, ein konkurrenzfähiges Team an den Start schicken zu können. „Trotzdem sind wir als Aufsteiger und auch auf dem Papier absoluter Außenseiter, so dass das Saisonziel nur der Klassenerhalt sein kann.“ Ob dieser gelingt, wird aus seiner Sicht stark davon abhängig sein, in welcher Besetzung das Team selbst, aber auch alle gegnerischen Mannschaften jeweils antreten können. Ein- und Ausreisebeschränkungen, Hygienekonzepte oder der noch unvollständige internationale Turnierkalender nach der Corona-Pause machen eine langfristige Planung für die Spielerinnen und die Verantwortlichen bisher sehr schwierig. Hier gilt es von Spiel zu Spiel zu schauen und flexibel zu bleiben.

Ein weiteres wichtiges Puzzlestück für einen erfolgreichen Saisonverlauf werde sein, wie die Spielerinnen mit der Herausforderung „1. Bundesliga“ umgehen. Nach Jahren mit vielen Siegen und Erfolgen in Liga 2 wird der TTC 46  in der Bundesliga meist Außenseiter sein. Da gilt es, Niederlagen schnell abzuhaken, um im nächsten Spiel wieder alles geben zu können. 80% wird in dieser Klasse wohl gegen niemanden ausreichen!

„Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir den hoffentlich zahlreichen Zuschauern in Weinheim auch in der 1. Bundesliga tollen Tischtennissport und vor allem auch gute kämpferische Leistungen gegen die meist favorisierte Konkurrenz bieten könnten,“ ergänzt Andreas Dörner.

Nach den aktuellen Plänen der Landesregierung Baden-Württemberg sieht es für die Zuschauerzahlen in der Sporthalle gut aus. Mit dem 3G-Konzept ( Genesen – Geimpft – Getestet ) gibt es keine zahlenmäßigen Einschränkungen bei Sport-Wettkampf-Veranstaltungen mehr.
Somit kann es am 5. September beim ersten Heimspiel zu einem großen Event werden.
Als Zuckerl gewährt der TTC 46 freien Eintritt zu diesem Spiel.
Alle anderen 6 Heimspiele der Damen erleben sie am besten mit der Saisonkarte, die auch für die 10 Parallelspiele der Herren 1 (3. Bundesliga-Süd) und der Damen 2 (Regionalliga Südwest) gelten – zu bestellen über info@ttc1946weinheim.de für 50 €.