6.April 2014
 
 

Luisa Säger gewinnt die Belgien Open mit Team Deutschland

Auch der prestigeträchtige Deutschland Pokal aller 16 Bundesländer geht bei den Mädchen an Team Baden-Württemberg mit Luisa Säger

Im Belgischen Spa fanden die Belgien Open der Mädchen und Jugend statt.

Viel europäische und auch asiatische Spitzenspielerinnen fanden den Weg in die von der Formel 1 sehr bekannte Stadt.

Die deutsche Nationalmannschaft trat mit 6 Spielerinnen in den Wettbewerben Mannschaft, Einzel und Doppel an.

Mit dabei auch das TTC 46 Mitglied Luisa Säger, die im Moment in der 2.Bundesliga der Damen für NSU Neckarsulm an die Platten geht.

Im Mannschaftswettbewerb gelang dem Team der Durchmarsch in das Halbfinale.
Gegner dort war die sehr starke Mannschaft aus Rumänien und Russland.

Jeweils 3 Spielerinnen treten für ein Team an. Luisa Säger und die zwei hessischen Mädchen Kämmerer und Bundesmann bildeten Team Deutschland A.

Im ersten Einzel musste Säger gegen die 2 Jahre ältere Spielerin Singeorzan antreten.
Leider verlor Luisa knapp mit 8:11, 10:12 und nochmals 10:12 gegen die druckvoll agierende Rumänin.

Danach kam es schon zu einem Schlüsselspiel. Kämmerer musste gegen Taylakova aus Russland ran. Überraschend bezwang sie die in der Europarangliste auf Platz 6 stehende Spielerin mit 3:2, und damit hatte Deutschland wieder alle Chancen das Finale zu erreichen.
Zwar verlor Bundesmann danach mit 1:3, doch Luisa Säger bezwang ebenfalls erstmals in ihrer Karriere Taylakova knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz, so dass Kämmerer im Schlussspiel den Sack mit einem weiteren knappen 3:2 Erfolg zumachte und Deutschland A in das Finale einzog.

Dort kam es überraschend zum Aufeinandertreffen mit Deutschland B.

Beide Teams kennen sich auswendig und daher waren spannende Spiele zu erwarten.

Mit 3:1 gewann Deutschland A das Spiel, und dabei gewann auch Luisa Säger ihr Einzel deutlich gegen Lotta Rose mit 3:1 Sätzen.

 

Im Doppelwettbewerb trat Luisa mit Lotta Rose an. Mit 4 klaren erfolgen standen beide im Halbfinale. Dort kam es zum Spiel gegen die an Nummer 2 gesetzten Loyen aus Belgien und Singeorzan aus Rumänien.
Säger/Rose wuchsen über sich hinaus und bezwangen völlig überraschend die Beiden nach 1:2 Satzrückstand noch mit 3:2 und zogen in das Finale ein.

Dort standen Sie gegen das an Nummer 1 gesetzte französische Doppel Gauthier/Mostafavi kurz vor einer Sensation.
Nach 2:1 Satzführung und tollem Tischtennis der zwei jungen Deutschen kam es nach einem 7:11 im vierten Satz zum entscheidenden 5.Satz.

Dort ging es immer bis 9:9 sehr eng zu und leider verloren Säger/Rose zwar mit 9:11 und damit auch das Finale, aber nach einer kurzen Pause waren beide danach doch mehr als zufrieden mit ihrer Leistung.

Im Einzel gewann Luisa Säger locker ihre Vorrunde mit drei leichten 3:0 Erfolgen.

Damit zog sie in das Hauptfeld der besten 32 Spielerinnen ein.
Gleich in der ersten Runde traf Sie auf Cechova aus Tschechien.

Mit einem knappen 11:7 im siebten Satz gewann Luisa das Marathonmatch und es ging in die Runde der besten 16.

Leider musste sie dort gegen die 1997 geborene und damit 2 Jahre ältere Loyen aus Belgien an die Platten gehen.

Mit 1:4 verlor Luisa das Spiel, doch unter dem Strich standen mit der Goldmedaille im Team und dem 2.Platz im Doppel tolle Erfolge gegenüber.


Eine Woche später stand schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm für Luisa.

Mit dem Team Baden-Württemberg der Mädchen ging es nach Bad Blankenburg in Thüringen.

Dort wurde der Deutschland Pokal der Mädchen durchgeführt.
Alle Bundesländer schicken dort ihre 4 besten Mädchen, um dann den Sieger auszuspielen.

Team Bawü trat mit Julia Kaim, Jennie Wolf, Luisa Säger und Nathalie Bacher an.

Schon in der Vorrunde wurde das Team seiner Favoritenrolle mit drei deutlichen 4:0 Erfolgen gegen das Saarland, Bayern und Hamburg gerecht.

In der Hauptrunde ging es mit einem weiteren 4:0 Erfolg gegen Thüringen weiter.

Damit kam es schon im Halbfinale gegen Niedersachen zum vorweggenommen Finale.

Aber die Mannschaft um Trainer Li Ping spielte auch hier sehr konzentriert und zielgerichtet.
Luisa Säger bezwang mit 11:6, 11:6 und 11:3 die Nummer 1 Hajok mehr als deutlich, und nach weiteren Siegen von Kaim und Wolf beendeten Säger/Wolf im Doppel das Spiel mit 4:0 und dem Einzug in das Finale.

Dort warteten die Mädchen aus Schleswig-Holstein nach einem hart umkämpften 4:3 gegen Hessen auf das Team.

Doch mit einem weiteren und nie in Frage stehendem 4:0 Sieg sicherten sich die Mädchen den Turniersieg.

Mit sechs klaren 4:0 Siegen und überglücklich kamen die Mädchen dann am späten Sonntagabend wieder in ihre Heimat zurück.