30.Januar 2016
 
 

Luisa Säger als jüngste Deutsche bei den German Open in Berlin

Große Auszeichnung für die 16 jährige Luisa Säger.

Der deutsche Tischtennisbund nominierte sie für das hochkarätig besetzte World Tour Turnier in Berlin, den German Open.
Gemeldet hatten bei den Herren die TOP 50 der Welt, und auch das Feld der Damen bestand aus der kompletten Weltelite.

Nur jeweils 16 Damen und Herren gewichtet nach der Weltrangliste standen von vornherein im Hautfeld der jeweiligen Konkurrenzen.
Alle anderen mussten in die Qualifikation, um sich noch weitere 16 Plätze im Elitefeld sichern zu können.

Für Luisa Säger eine ganz neue Erfahrung in ihrer jungen Karriere.
Plötzlich stand sie nicht den besten Mädchen der Welt gegenüber sondern den Damen aus China, Japan, Korea und allen weiteren Topathletinnen.

Luisa konnte in der Qualifikation der U 21 und der Damenklasse antreten.
Es ging für sie darum, Erfahrung zu sammeln und in so ein hochbesetztes Feld reinschnuppern zu dürfen.

Im Spiel der Damenkonkurrenz musste sie gegen die Nummer 72 der Weltrangliste und Nummer 1 aus Thailand Sawettabut spielen.

Damen Bundestrainer Wan betreute Luisa, und die beim TTC 46 Weinheim großgewordene Luisa zeigte keine Nervosität.
Die Unterschiede zu den Mädchen zeigten sich aber dann doch in Form der wesentlich schnelleren Spielweise der Asiatin.
Mit 6:11, 7:11, 8.11 und 9:11 konnte Luisa aber toll mithalten.
"Alle Vor und Rückhandbälle kommen einfach mit wesentlich mehr Geschwindigkeit auf den Tisch zurück", sagte Luisa dann auch bei dem Interview der Presse .

Die Auslosung bei den U 21 Damen meinte es nicht gut mit Luisa Säger.
Keine Geringere als die Weltranglistenerste aus Japan Miu Hirano, die als Nummer 1 in Berlin gesetzt war, stand der Zweitligaspielerin aus Offenburg gegenüber.

Aber auch hier spielte Luisa frei und fröhlich auf und gewann zur völligen Überraschung der fast 2700 Zuschauer und auch der Japanerin den ersten Satz mit 11:8.
Bis zum 11:11 im zweiten Satz ein völlig offenes Match.
Dann aber wieder einer der trickreichen Aufschläge der Asiatin und dazu ein Rückhandfehler von Luisa, und es stand nach Sätzen Eins zu Eins.
Hirano legte dann nochmals eine Schippe drauf, und mit unheimlicher Wucht der Vorhandtopspins und ihrer sehr guten Aufschläge bezwang sie Luisa mit 11:6 und 11:3.

Unter dem Strich stand für Luisa eine tolle Erfahrung gemacht und vor allen Dingen sich auch sportlich sehr gut verkauft zu haben.