15.3.2015
 
 

 

 

 

Punktgewinn in Frickenhausen, Punktverlust gegen Bad Königshofen

Mit 2 Unentschieden einen Schritt weiter

Sportlich sollte sich der TTC 46 Weinheim den Klassenerhalt in der zweiten Tischtennis-Bundeliga halten können, hinter den wirtschaftlichen Randbedingungen stehen noch ein paar Fragezeichen.

Mit 2 wichtigen Punkten aus den beiden Spielen des Wochenendes hat man jedenfalls eine solide Basis geschaffen, um am Ende dem Abstieg zu entgehen. Es hätten durchaus sogar noch mehr werden können, zum Schluss fehlte dann aber auch das Glück.

Das Wochenende begann mit dem Samstagsspiel beim TTC matec Frickenhausen II und einer etwas überraschenden 2:0-Führung nach den Doppeln, als sich sowohl Devos/Schlichter als auch Baum/Klein jeweils nach 5 Sätzen durchsetzen konnten.
Im Spitzenpaarkreuz dominierte der Japaner Mizuki Oikawa, der zunächst Jörg Schlichter in 4 Durchgängen bezwang, später dann auch Robin Devos ziemlich deutlich distanzierte. Dagegen waren dann beide Weinheimer Akteure gegen die Nummer 2 der Gastgeber , Dang Qiu, jeweils in 4 Sätzen erfolgreich.
Björn Baum startete gegen Marton Szita hervorragend, gewann die Durchgange 1 und 2. Danach lief erkältungsbedingt immer weniger, und so ging dieses Spiel und dann auch die zweite Begegnung gegen Mihai Michail Sargu verloren.
Gegen Sargu kämpfte sich Dennis Klein nach 0:2 Sätzen noch heran, musste aber im Schlusssatz dann doch nach 9:11 gratulieren. Gegen Szita lief er auch jeweils einem Satzvorsprung des Gegners hinterher, hatte dann aber im fünften Satz schnell die Nase vorn und sicherte sich diesen Durchgang mit 11:5 und seinem Team doch noch ein Unentschieden.

Im Sonntagsspiel zu Hause empfing man den Tabellennachbarn TSV Bad Königshofen und sann auf Revanche für die 0:6-Schlappe kurz vor Weihnachten. Und tatsächlich konnte man sich deutlich besser in Szene setzen und hatte schließlich mit einem neuerlichen 5:5 einen wichtigen Punkt erarbeitet, wobei man bei einer zwischenzeitlichen 5:3-Führung eben sogar auf mehr hoffen konnte.

Wieder einmal ließ das Team die Zuschauer durch eine Achterbahn der Gefühle, und keiner der knapp 200 Zuschauer dürfte sein Kommen bereut haben.

Abermals 2 Punkte aus den Doppeln – das hatte man nicht unbedingt erwartet.
Nach Sperrung seines aktuellen Schlägers brauchte Dennis Klein im Zusammenspiel mit Björn Baum einige Eingewöhnungszeit mit seinem Ersatzracket und musste die beiden ersten Sätze abgeben. Dann aber lief es besser, sie drehten das Spiel noch und gewannen im Entscheidungssatz gegen Schüller/Klasek. Parallel gerieten Devos/Schlichter nach gewonnenem ersten Durchgang ins Hintertreffen. Auch sie steigerten sich wieder und bezwangen Geraldo/Vyborny doch noch.

Robin Devos kämpfte sich nach 9:11 gegen Richard Vyborny besser ins Spiel und steuerte mit seinem Sieg den dritten Zähler für Weinheim bei.
Jörg Schlichter unterlag dem jungen Portugiesen Joao Geraldo in 4 Durchgängen.
Björn Baum kam mit Marek Klasek überhaupt nicht zurecht und stand beim 0:3 ziemlich neben sich.

Von nun an ging es nur noch mit Hochspannung.
Dennis Klein lieferte sich eine enge Partie mit Christoph Schüller, drehte ein 0:1 zum 2:1 und war nach abermaligem Ausgleich schließlich zum Gesamtstand von 4:2 erfolgreich.
Robin Devos musste sich letztlich gegen Joao Geraldo noch beugen und das 4:3 zulassen.
Seine Kämpferqualitäten packte danach Jörg Schlichter aus, der jeweils Satzrückstände ausgleichen musste, im 4.Satz sogar mit 1:6 zurücklag und 2 Matchbälle abwehren konnte und noch 17:15 gewann. Mit dem 11:7 im Entscheidungssatz gelang ihm der wichtige 5 Gesamtzähler.
Kampf wie gewohnt sah man auch von Björn Baum in seinem Match gegen Christoph Schüller, als er sich nach 1:2 Sätzen im 4.Durchgang schon mit 6:10 hinten sah, insgesamt 7 Matchbälle des Gegners abwehren konnte und diesen noch mit 18:16 an sich brachte. Einen Matchball konnte er dann selbst nicht verwerten und unterlag 12:14.
Ein harter Kampf war auch die letzte Partie zwischen Dennis Klein und Marek Klasek, als Klein den ersten Satz mit 20:18 für sich entscheiden konnte, 2 Sätze jeweils 9:11 abgab, dann aber im Entscheidungssatz unglücklich schnell weit zurücklag. Das 4:11 bedeutete dann schließlich eben nur wieder eines der schon zahlreichen Heim-Unentschieden.

Trotzdem können die beiden Zähler des Wochenendes viel wert sein, wenn es dem Team gelingt, im nächsten Spiel beim abgeschlagenen und in der Rückrunde punktlosen Tabellenletzten 1.FC Köln zu bestehen. Da die Konkurrenz am Tabellenende aus Herne und Fürstenfeldbruck noch ziemlich dicke Brocken vor der Brust hat, sollte dann das Punktekonto ausreichen.