11.September 2016
 
 

 

Die TTC-Damen kommen mit einem Zähler aus dem Osten zurück

Ein Hexenschuss stoppt die Damen

„Wenn keine Verletzungen auftreten“, so hieß es noch in der Saison-Vorschau bei den Zielen der TTC-Damen für ihre erste Dritt-Bundesliga-Saison bei dem Wunsch nach einer guten Mittelfeldposition, aber gleich an den beiden ersten Spieltagen brachte ein Hexenschuss die Weinheimer Spitzenspielerin Aneta Olendzka außer Tritt, und so blieb von den Auswärtsaufgaben in Chemnitz und Jena nur ein Zähler auf der Habenseite.

Aneta quälte sich mit ihrer Partnerin Saskia Becker nach dem Missgeschick am Vormittag jeweils noch durch das Doppel, musste ihre Einzel und damit jeweils 2 Punkte aber kampflos ihren Gegnerinnen überlassen.

Beim BSC Rapid Chemnitz hatte man sich schon ein knappes Ergebnis, eventuell sogar einen Punktgewinn erhofft, der aber dann beim 2:6 in unerreichbare Ferne gerückt war.
Olendzka/Becker konnten sich trotz der Beschwerden immerhin noch einen Satz sichern, die Niederlage aber nicht vermeiden. Parallel setzen sich Anastasia Bondareva und Annika Fischer aber klar in 3 Sätzen durch. Den zweiten Zähler für Weinheim erkämpfte sich in einem 5-Satz-Match Annika Fischer, die nach Satzrückstand den Spieß noch umdrehen konnte. Aber mehr war dann unter diesen Umständen nicht drin.

Beim SV Schott Jena hätte man mit einem klaren Erfolg und zwei wichtigen Punkten rechnen können, waren die Gegnerinnen doch auf einem Abstiegsplatz gelandet und dann doch in der 3. Liga verblieben. So reichte es bei den allerdings auch nicht in Bestbesetzung antretenden Thüringerinnen nur zu einem Unentschieden.

In den Doppeln wieder das gleiche Bild wie am Vortag. Olendzka/Becker waren sogar nach 0:2 Sätzen noch zum Ausgleich gekommen, dann aber doch unterlegen, während Bondareva/Fischer sich ihr Spiel deutlich holen konnten.
So ausgeglichen wie nach den ersten Spielen ging die Partie weiter. Aneta musste wieder passen, Anastasia sorgte mit einem 4-Satz-Erfolg für den Gleichstand.
Zum 3:3 führten die Niederlage von Annika und der Erfolg von Saskia.
Anastasia überzeugte auch im zweiten Einzel, und im hinteren Paarkreuz gab es jeweils die Revanche bei einer extrem knappen Niederlage von Saskia und dem Sieg von Annika.
Hier wäre tatsächlich mehr drin gewesen.

Das geplante erste Heimspiel der Damen am 25. September gegen VfL Sindelfingen muss verlegt werden, da Anastasia an einem Turnier auf Bundesebene teilnehmen muss. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, so dass die Herren diesmal noch allein ihren Heim-Auftritt begehen können.