{"id":3844,"date":"2022-07-19T14:20:44","date_gmt":"2022-07-19T12:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/?page_id=3844"},"modified":"2022-09-10T17:46:25","modified_gmt":"2022-09-10T15:46:25","slug":"saison-2022-23-1-bundesliga-damen-ruestet-nochmals-auf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/?page_id=3844","title":{"rendered":"Saison 2022\/23: 1. Bundesliga Damen r\u00fcstet nochmals auf"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"txt-xl txt-3xl-sm m-b-xl ts-light\"><\/h1>\n<div class=\"txt-gray1 m-b-xl\"><span class=\"m-r-l\">Dr. Stephan Roscher<\/span>\u00a0\u00a009.07.2022<\/div>\n<div class=\"txt-default\">\n<div id=\"c60158\" class=\"frame frame-default frame-type-text frame-layout-0\">\n<p><strong>Berlin.<\/strong>\u00a0Vor wenigen Tagen hat offiziell die Saison 2022\/23 begonnen. Eine spannende Spielzeit steht den Klubs und den Fans in der 1. Bundesliga Damen bevor. Die st\u00e4rkste Liga Europas hat personell nochmals aufger\u00fcstet und einige interessante Zug\u00e4nge zu verzeichnen. Das Niveau in der Beletage des deutschen Damentischtennis d\u00fcrfte folglich nochmals einen Tick nach oben gehen. Wir stellen die acht Teams in drei Folgen vor und beginnen mit Titelverteidiger ttc berlin eastside und Vizemeister TSV Langstadt, ohne dass dies eine Wertung oder Prognose bedeutet \u2013 im Profisport ist bekanntlich alles m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass die Saison ohne Einschr\u00e4nkungen \u00fcber die B\u00fchne gehen kann, denn alle Beteiligten, am allermeisten die Spielerinnen selbst, freuen sich auf volle Hallen mit Hexenkessel-Atmosph\u00e4re. In circa sieben Wochen, die mit WTT-Turnieren und den Europameisterschaften in M\u00fcnchen gut gef\u00fcllt sind und wie im Flug vergehen werden, f\u00e4llt der Startschuss f\u00fcr genau jene acht Bundesligisten, die wir bereits aus der letzten Saison kennen. Alle haben zumindest Ambitionen auf die Play-offs, einige wollen mehr. Andererseits k\u00f6nnte es auch einen spannenden Abstiegskampf geben, denn schwache Mannschaften wird man vergeblich suchen.<\/p>\n<p>Angef\u00fchrt wird das Feld vom Champion ttc berlin eastside, der nicht nur die Titelverteidigung im Visier hat, sondern auch das f\u00fcnfte Triple der an Erfolgen so reiche Vereinsgeschichte. Ein interessanter Kader mit zwei international sehr erfolgreichen neuen Spielerinnen, eine davon erst 19, wurde zusammengestellt. Dahinter lauern hungrige Rivalen darauf, den Hauptst\u00e4dterinnen ein Bein stellen zu k\u00f6nnen, allen voran Vizemeister TSV Langstadt mit prominenter Verst\u00e4rkung aus Hongkong. Aber auch Pokalsieger SV DJK Kolbermoor ist hei\u00df auf weitere Titel und Erfolge und hat das Team gezielt verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Doch eigentlich kann man gar nicht allzu viel vorhersagen. So k\u00f6nnte ohne Weiteres auch ein Verein in das obere Drittel vorsto\u00dfen, der bisher noch nicht zur Spitzengruppe z\u00e4hlte. Als m\u00f6glichen Kandidaten haben manche da den TTC Weinheim im Auge, der als Aufsteiger ein Jahr der Akklimatisierung in der nationalen Eliteliga hinter sich hat und nun mit namhaften Neuzug\u00e4ngen h\u00f6here Ziele ansteuern m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Mit dem ESV Weil und dem TSV Schwabhausen gehen nur zwei Vereine \u2013 frei nach der Devise \u201enever change a winning team\u201c \u2013 ohne neues spielendes Personal in die Saison 2022\/23.<br \/>\n<a name=\"Start\"> <\/a><br \/>\nSo oder so: Eine spannende Saison mit Damentischtennis auf Topniveau deutet sich schon Wochen vorher an. Genie\u00dfen wir die Vorfreude mit einem Blick auf die einzelnen Mannschaften des Oberhauses.<\/p>\n<h4><strong><a href=\"#Berlin\"> &#8211; Berlin<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#Langstadt\"> &#8211; Langstadt<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#Weil\"> &#8211; Weil<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#Kolbermoor\"> &#8211; Kolbermoor<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#B\u00f6blingen\"> &#8211; B\u00f6blingen<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#Weinheim\"> &#8211; Weinheim<\/a><\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"#Bingen\"> &#8211; Bingen<\/a><\/strong><\/h4>\n<p><a name=\"Berlin\"><\/a><strong>ttc berlin eastside<\/strong><\/p>\n<p>Der Serienmeister ist im deutschen Damentischtennis nach wie vor das Ma\u00df der Dinge und will es auch bleiben. Auch in der kommenden Saison wird das Team von Cheftrainerin Irina Palina mit einem Topkader auf drei Hochzeiten tanzen und die Chancen stehen nicht schlecht, nach dem hauchd\u00fcnnen, ungl\u00fccklichen Scheitern in Europas K\u00f6nigsklasse sowie im nationalen Pokalwettbewerb \u2013 zweite oder dritte Pl\u00e4tze z\u00e4hlen f\u00fcr einen Klub mit dieser Erfolgsgeschichte nicht \u2013 diesmal wieder richtig zuzuschlagen. Das f\u00fcnfte Triple der Klubhistorie liegt durchaus im Bereich des Machbaren, auch wenn Manager Andreas Hain dies nicht explizit als Saisonziel deklariert: \u201eWir wollen selbstverst\u00e4ndlich so viele Titel wie m\u00f6glich gewinnen. Ob und wie viele es sein werden, wird man sehen&#8230;\u201c.<\/p>\n<p>Der Kader wird sich ein wenig ver\u00e4ndern. Britt Eerland wechselt \u2013 wie schon lange bekannt \u2013 nach Spanien sowie die beiden deutschen Top-Nationalspielerinnen Nina Mittelham, die vor Kurzem beim WTT Lima Contender in Peru ihren ersten Titel auf Weltebene einfuhr, und Shan Xiaona nach Japan. Viele rechnen jedoch damit, dass beide zur R\u00fcckrunde in die Hauptstadt zur\u00fcckkehren werden, um gemeinsam mit dem ttc eastside die gro\u00dfen Saisonziele in Angriff zu nehmen, auch wenn Hain (\u201edas wird man sehen \u2026.\u201c) dies zurzeit noch nicht best\u00e4tigen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Lee Ho Ching kommt aus Hongkong und d\u00fcrfte eine echte Verst\u00e4rkung werden. Die 29-j\u00e4hrige Angriffsspielerin ist aktuell als 53. in der Weltrangliste verzeichnet, was nicht ihr tats\u00e4chliches Leistungsverm\u00f6gen widerspiegelt. Im Januar 2018 wurde sie noch an Position zw\u00f6lf gelistet \u2013 eine potenzielle Top 20-Spielerin ist sie allemal. Zudem gilt sie als Doppel-Spezialistin. Lee wird sicher nicht immer zum Einsatz kommen. \u201eSie wird dann spielen, wenn wir sie brauchen\u201c, erkl\u00e4rt Hain.<\/p>\n<p>Aus Russland schloss sich die 19-j\u00e4hrige Elizabet Abraamian, eine der weltbesten Juniorenspielerinnen, dem ttc eastside an. Die neue Nummer zwei des Hauptstadtklubs war im ITTF-Ranking vor einigen Wochen bereits an Position 25 angekommen, im Moment ist sie die Nummer 36. Eine schon jetzt sehr erfolgreiche Spielerin mit gro\u00dfer Zukunft. In Berlin ist man von ihrer Qualit\u00e4t \u00fcberzeugt. \u201eSie wird Eerland mehr als gleichwertig ersetzen\u201c, ist Hain \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Aus Kolbermoor kommt die 39-j\u00e4hrige Defensivk\u00fcnstlerin Ran Li-Kath, die schon fr\u00fcher viele Jahre in der Hauptstadt aufgeschlagen hat. Sie ist keineswegs nur als Backup gedacht und \u201ewird regelm\u00e4\u00dfig in der Bundesliga spielen\u201c, so der Manager. Vom TSV Langstadt wurde mit der erst zw\u00f6lf Jahre alten Josephina \u201eJosi\u201c Neumann Europas gr\u00f6\u00dfte Nachwuchshoffnung verpflichtet. Auch sie wird im Oberhaus als dann j\u00fcngste Bundesligaspielerin aller Zeiten an den Tisch gehen: \u201eSie wird einige Eins\u00e4tze haben und auch Spiele gewinnen!\u201c, l\u00e4sst Hain keinen Zweifel aufkommen.<\/p>\n<p>Geblieben sind die ambitionierte Linksh\u00e4nderin Sabina Surjan und die routinierte Abwehrspielerin Ding Yaping. Weiterhin gemeldet sind die Aserbaidschanerin Jing Ning und die Singapur-Chinesin Lin Ye \u2013 letztere blieb in der Vorsaison bei ihren Eins\u00e4tzen im eastside-Dress ohne Niederlage. An Bord bleibt auch Kathrin M\u00fchlbach, w\u00e4hrend die fr\u00fchere deutsche Nationalspielerin Jessica G\u00f6bel ihre \u00fcberaus erfolgreiche aktive Karriere beendet hat. \u201eJessica wird dem ttc eastside aber als Trainerin erhalten bleiben\u201c, erkl\u00e4rt der Manager. \u201eDer Kader f\u00fcr die Champions League kann erst nach dem Meldeschluss der ETTU benannt werden\u201c, f\u00fcgt Hain hinzu.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Langstadt\"><\/a><strong><br \/>\nTSV 1909 Langstadt<\/strong><\/p>\n<p>Wai Yam Minnie Soo \u2013 auch der Vizemeister und Vizepokalsieger hat nun sein Ass aus Hongkong. Die 24-j\u00e4hrige internationale Topspielerin konnte man auf den letzten Dr\u00fccker als Neuverpflichtung f\u00fcr das Bundesligateam pr\u00e4sentieren. Manchem deutschen Tischtennis-Fan d\u00fcrfte die Asiatin noch in leidvoller Erinnerung sein. Denn Minnie Soo war es, die bei den Olympischen Spielen in Tokio im Spiel um Platz 3 gegen die deutsche Nationalmannschaft gleich zwei Einzelsiege f\u00fcr ihr Nationalteam verbuchte. Gegen die DTTB-Asse Han Ying und Shan Xiaona gewann sie in jeweils vier S\u00e4tzen und hatte damit wesentlichen Anteil am 3:1-Erfolg von Hongkong und der damit verbundenen Bronzemedaille.<\/p>\n<p>Dass Minnie Soo derzeit lediglich auf Platz 154 der Weltrangliste gef\u00fchrt wird, kann man getrost vernachl\u00e4ssigen. Das internationale Ranking wurde n\u00e4mlich nach einer Neuberechnung nach einem neuen System Anfang Mai vollkommen durcheinander gewirbelt. \u201eWenn man ein paar Turniere nicht spielt, geht\u2018s rapide nach unten\u201c, wie Langstadts Sportlicher Leiter Manfred K\u00e4mmerer erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Die modebewusste Hongkong-Chinesin Minnie Soo, die auch schon mit pinkrosafarbenem Haarstyle Aufsehen auf internationalen Turnieren erregte, war zum Beispiel im Februar 2018 als Nummer 25 der Welt notiert worden und stand sehr lange unter den TOP 40 des internationalen Damen-Tischtennis. Sie ist World-Tour-erprobt und gilt zudem als exzellente Doppelspielerin.<\/p>\n<p>K\u00e4mmerer zerstreut Spekulationen, dass hier lediglich eine namhafte Spielerin als Backup f\u00fcr besondere Situationen verpflichtet worden sein k\u00f6nnte. \u201eNat\u00fcrlich will und soll Minnie auch spielen\u201c, sagt der Sportliche Leiter des TSV. \u201eWie oft, das wird man sehen. Das h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch von den internationalen Turnieren ab, die sie spielen wird.\u201c In S\u00fcdhessen freut man sich auf den Neuzugang: \u201eMit Minnie Soo verst\u00e4rkt uns eine Topspielerin, die uns viele Variationsm\u00f6glichkeiten bei der Aufstellung gibt\u201c, so K\u00e4mmerer. \u201eWir hatten in der letzten Saison ausgerechnet im Finale gegen Berlin mit Verletzungsproblemen zu k\u00e4mpfen. In der Saison hatten wir letztlich auch viel Gl\u00fcck, dass wir ohne Verletzungs- bzw. Corona-Probleme durchgekommen sind. Dieses Risiko wollten wir in der neuen Saison nicht mehr eingehen.\u201c K\u00e4mmerer f\u00fcgt hinzu: \u201eDie Fans d\u00fcrfen sich auf Minnie mit ihrer offensiven und attraktiven Spielweise bereits jetzt freuen. Dazu ist sie ein total cooler Typ und passt hervorragend in unser Team.\u201c<\/p>\n<p>Das erfolgreiche deutsche Quartett Petrissa Solja, weiterhin auf der Spitzenposition gemeldet, Chantal Mantz, Franziska Schreiner und Tanja Kr\u00e4mer bleibt komplett an Bord, wobei Schreiner und Kr\u00e4mer im in die 2. Bundesliga aufgestiegenen B-Team gemeldet sind und auch dort von Fall zu Fall einige Spiele bestreiten k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich soll die junge Mannschaft im Unterhaus gehalten werden.<\/p>\n<p>In Langstadt ist man stolz darauf, nun in folgenden Spielklassen vertreten zu sein: 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, Regionalliga, Hessenliga \u2013 dementsprechend wurden junge Toptalente aus Hessen verpflichtet, um den Unterbau zu st\u00e4rken und mit frischen Perspektiven zu versehen. Der bekannteste Neuzugang der jugendlichen Kategorie ist die 13-j\u00e4hrige amtierende deutsche Sch\u00fcler-Meisterin Lorena Morsch, die in der 2. Mannschaft in der 2. Liga zum Einsatz kommen wird.<\/p>\n<p>Der TSV gibt kein konkretes Saisonziel aus und verlangt von seinen Spielerinnen keine Titel. Dass man mit diesem Kader jedoch wieder ganz oben mitspielen d\u00fcrfte und sollte, ist nat\u00fcrlich jedem beim hessischen Vorzeigeklub klar.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"SChwabhausen\"><\/a><strong><br \/>\nTSV Schwabhausen<\/strong><\/p>\n<p>In Schwabhausen greift man nicht nach den Sternen und ist gut geerdet. Man setzt auf langsamen, kontinuierlichen Aufbau und nicht darauf, wie Ph\u00f6nix aus der Asche zu schie\u00dfen und dann vielleicht ebenso rasch wieder abzust\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Die Saison 2020\/21 schloss man auf Platz vier ab, die letzte Spielzeit auf dem dritten Rang. Nach starker Punktrunde war dem Team um Sabine Winter beide Male in den Play-offs das Gl\u00fcck nicht hold. Vorletzte Saison scheiterte man im Viertelfinale in drei packenden Begegnungen an einem \u00fcber sich hinauswachsenden ESV Weil, w\u00e4hrend man sich zuletzt in der ersten Play-off-Runde einem extrem stark aufspielenden SV DJK Kolbermoor in der Derby-Serie nach drei Unentschieden geschlagen geben musste. Man kann inzwischen von der Faustregel ausgehen: Schwabhausen in den Play-offs: Das wird spannend und kann dauern \u2026\u2026 Das Pokal Final Four hatte man 2020\/21 erreicht und dort hauchd\u00fcnn die H\u00fcrde Kolbermoor gerissen. Zuletzt in Hannover hatte man kein Losgl\u00fcck und zog in der Gruppe knapp gegen den sp\u00e4teren Finalisten Langstadt den K\u00fcrzeren.<\/p>\n<p>Nun w\u00e4re, konsequent weitergedacht, eigentlich das Play-off-Halbfinale in der Meisterschaft f\u00e4llig. Und im Pokalwettbewerb zumindest das Final Four. Es geht eben Schritt f\u00fcr Schritt voran und ein umsichtiger Tischtennislehrer wie Alexander Yahmed ist als TSV-Trainer bestrebt, die Spielerinnen, die ihm zur Verf\u00fcgung stehen, gezielt zu verbessern. Auch wieder nicht kometenhaft, sondern Schritt f\u00fcr Schritt und nachhaltig. Bisher mit sehr gutem Erfolg.<\/p>\n<p>Folglich wartet man auf spektakul\u00e4re Transfermeldungen bei den Oberbayern vergeblich. Es ist lediglich eine Personalie zu vermelden, eine Spielerin aus dem bisherigen Sextett steht nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Abteilungsleiter Helmut Pfeil stellt fest: \u201eBei uns gibt es eigentlich nur zu berichten, dass uns Mateja Jeger verlassen wird, um in Weinheim zu spielen. Neuzug\u00e4nge f\u00fcr die 1. Liga haben wir keine.\u201c<\/p>\n<p>Die kroatische Nationalspielerin, die sich dem Ligarivalen aus Nordbaden anschloss, war in den letzten Jahren besonders dann sehr erfolgreich, wenn sie im hinteren Paarkreuz aufschlagen konnte. Ihr variables Kurznoppenspiel stellt viele Gegnerinnen vor Probleme. Dennoch ist man \u00fcberzeugt, ihren Weggang mit dem angestammten Personal kompensieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit Sabine Winter, die im Juni in Saarbr\u00fccken \u2013 eigentlich lange \u00fcberf\u00e4llig \u2013 nach sechs Doppel-Titeln endlich erstmals auch Deutsche Einzelmeisterin werden konnte, verf\u00fcgt man \u00fcber eine Spitzenkraft, um die s\u00e4mtliche Konkurrenten den TSV beneiden. Mit ihrer 21:2-Bilanz war sie letztes Jahr einmal mehr erfolgreichste Spielerin der Bundesliga-Punktrunde. An Position zwei finden wir die Weltranglisten-67. Liu Yangzi (Australien), die sich letzte Saison im deutschen Oberhaus gut akklimatisiert hat. Mit ihren 20 Jahren besitzt Liu zudem alle M\u00f6glichkeiten, sich weiter zu verbessern \u2013 eine Spielerin mit gigantischem Potenzial.<\/p>\n<p>Hinter Winter und Liu wird es extrem ausgeglichen: Die Nummer drei ist die wei\u00dfrussische Abwehrspezialistin Alina Nikitchanka, die schon manche st\u00e4rker eingesch\u00e4tzte Gegnerin \u201ezers\u00e4gt\u201c hat. Es folgen die beiden Ungarinnen Mercedesz Nagyvaradi und Orsolya Feher, letztere im B-Team (3. Bundesliga S\u00fcd) gemeldet. Beide konnten letzte Saison positive Bilanzen verbuchen und gelten zudem als starke Doppel-Spielerinnen. Vielleicht k\u00f6nnte sich auch eine Spielerin wie die 18-j\u00e4hrige Holl\u00e4nderin Emine Ernst im Lauf der Saison ins Rampenlicht spielen, die etatm\u00e4\u00dfig auch in der 3. Liga aufschlagen wird. F\u00fcr alle F\u00e4lle steht auch noch die 20-j\u00e4hrige US-Nationalspielerin Crystal Wang auf dem Meldebogen, die sich in der Bundesliga gewiss auch nicht verstecken muss.<\/p>\n<p>So oder so: Mit diesem substanzvollen Kader muss dem TSV Schwabhausen vor der kommenden Saison nicht bange sein.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Weil\"><\/a><strong><br \/>\nESV Weil<\/strong><\/p>\n<p>Der ESV Weil verf\u00fcgt \u00fcber keine Stars. Der Star ist bei den S\u00fcdbadenerinnen ausschlie\u00dflich die Mannschaft \u2013 und dieses Konzept passt und war bisher sehr erfolgreich. Regelm\u00e4\u00dfig wachsen die f\u00fcnf Spielerinnen in den Pflichtspielen \u00fcber sich hinaus, eine fightet und \u201earbeitet\u201c f\u00fcr die andere, sodass der ESV als Team weit besser ist als blo\u00df die Summe seiner Einzelspielerinnen.<\/p>\n<p>Zweimal bereits hat die Konkurrenz in dem Quintett einen potenziellen Abstiegskandidaten gewittert, doch zweimal hat die Truppe aus dem \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten eindrucksvoll gezeigt, dass man sie stets auf der Rechnung haben sollte. 2020\/21 kam man als Aufsteiger im Oberhaus an und hatte eigentlich nichts anderes im Sinn, als irgendwie die Klasse zu halten. Doch es wurde eine furiose Premierensaison. Man sicherte sich gleich einmal die Final-Four-Teilnahme im Pokalwettbewerb. Im Halbfinale war dann der sp\u00e4tere Cupsieger ttc berlin eastside erwartungsgem\u00e4\u00df eine Nummer zu gro\u00df. In der Liga lief man auf einem hervorragenden f\u00fcnften Platz ins Ziel ein und pr\u00e4sentierte den Fans anschlie\u00dfend eine spektakul\u00e4re Zugabe. Im Viertelfinale rang man den klar favorisierten TSV Schwabhausen in drei geradezu unfassbar spannende Partien nieder und zog sensationell ins Halbfinale ein. Auch dort stellte der sp\u00e4tere Champion berlin eastside dann eine zu hohe H\u00fcrde dar.<\/p>\n<p>2021\/22 sah es in der Punktrunde noch souver\u00e4ner aus, die man erstmals mit positivem Punktekonto auf Platz vier beendete. In den Viertelfinal-Play-offs stand man dann der SV B\u00f6blingen gegen\u00fcber und abermals ging es \u00fcber die volle Distanz von drei hoch spannenden Duellen. Am Ende hatte der ESV die Nase knapp vorne und durfte sich \u00fcber die zweite Halbfinalteilnahme in Folge freuen. Die Endstation war dann, wie gehabt, der ttc eastside mit seiner Ausnahmetruppe. Im Pokal verfehlte man in Hannover das Final Four, da man sich in der Gruppe dem sp\u00e4teren Pokalsieger Kolbermoor beugen musste. Alles in allem hat man aber zwei \u00e4u\u00dferst erfolgreiche Spielzeiten hinter sich gebracht, die besten der bisherigen Vereinsgeschichte.<\/p>\n<p>Never change a winnig team \u2013 kein Grund also, am Kader irgendetwas zu ver\u00e4ndern. Jedenfalls ist man im Dreil\u00e4ndereck felsenfest davon \u00fcberzeugt, auch 2022\/23 wieder viel Freude an den Darbietungen der Mannschaft zu haben und setzt unver\u00e4ndert auf die Serbin Izabela Lupulesku, die Kroatin Hana Arapovic, die Bulgarin Polina Trifonova, die Ukrainerin Ievgeniia Sozoniuk und die Brandenburgerin Vivien Scholz. Gemeldet sind die f\u00fcnf in dieser Reihenfolge, man hat also die Aufstellung ein wenig durcheinander gewirbelt. Mit Trifonova und Sozoniuk schlagen die beiden erfahrensten Spielerinnen nun hinten auf und d\u00fcrften da f\u00fcr jeden Gegner zur echten Herausforderung werden. Hinten spielt auch Vivien Scholz, die in der 2. Mannschaft gemeldet ist und dort gerne auch das eine oder andere Spiel bestreitet, da sie die \u201eErdung\u201c an der Basis sch\u00e4tzt. Doch die 25-J\u00e4hrige, die inzwischen f\u00fcr Luxemburg munter auf WTT-Turnieren unterwegs ist, z\u00e4hlt nat\u00fcrlich ebenso zur Bundesligatruppe wie die \u00fcbrigen Vier.<\/p>\n<p>Abteilungschefin Doris Spiess erkl\u00e4rt: \u201eBei uns gibt es keine Ver\u00e4nderung im Kader. Die Mannschaft hat sich in der letzten Saison hervorragend geschlagen, die Spielerinnen f\u00fchlen sich wohl hier, es gab also keinen Grund f\u00fcr einen Wechsel.\u201c<\/p>\n<p>Eine muss man dennoch gesondert hervorheben, eine mit deren Verpflichtung zur Saison 2021\/22 der \u201eEisenbahner-Sportverein\u201c ein sehr gutes H\u00e4ndchen bewiesen hat. Die Kroatin Hana Arapovic kam als gerade 17 gewordenes europ\u00e4isches Toptalent als Nachfolgerin von Sophia Klee ins Dreil\u00e4ndereck und hat dort vom ersten Spiel an alle Zweifler \u00fcberzeugt. Arapovic hatte \u00fcberhaupt keine M\u00fche, sich an das naturgem\u00e4\u00df sehr hohe Niveau in Deutschlands Eliteliga anzupassen und gl\u00e4nzte dort sogleich mit einer 14:4-Bilanz. Sie hat kein einziges Match gegen eine gegnerische Nummer Vier verloren. Man darf gespannt sein, ob die j\u00fcngste ESV-Spielerin nun einen weiteren Sprung vollziehen und auch im Spitzenpaarkreuz bestehen kann.<\/p>\n<p>Der ESV Weil ist gekommen, um zu bleiben. Es w\u00e4re keine \u00dcberraschung, wenn dies erneut gel\u00e4nge, vielleicht wieder \u00e4hnlich souver\u00e4n wie in den beiden letzten Jahren. Man hat ja l\u00e4ngst bewiesen, dass man dazu im Dreil\u00e4ndereck keine Topstars ben\u00f6tigt.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"B\u00f6blingen\"><\/a><strong><br \/>\nSV B\u00f6blingen<\/strong><\/p>\n<p>Die SV B\u00f6blingen hat eine merkw\u00fcrdige und gewiss auch denkw\u00fcrdige Saison 2021\/22 hinter sich, die aus zwei vollkommen ungleichen Teilen bestand.<\/p>\n<p>0:14 Z\u00e4hler nach der Vorrunde und 0:16 Punkte nach acht Partien, in denen so ziemlich alles schief gelaufen war, was schieflaufen konnte, und in denen man zudem nicht gerade vom Gl\u00fcck gesegnet war. Damals war durchaus damit zu rechnen, dass es einen Absteiger geben w\u00fcrde und die SVB war \u2013 trotz ihres starken Spitzenpaarkreuzes mit Qianhong Gotsch und Annett Kaufmann \u2013 erster Anw\u00e4rter auf eine \u201eEhrenrunde\u201c im Unterhaus. Doch dann begann sich die personelle Aufr\u00fcstung zur R\u00fcckrunde mit der wendigen Taiwanerin Lin Chia-Hsuan und der Deutsch-Ungarin Leonie Hartbrich im hinteren Paarkreuz auszuzahlen. Man verbuchte in den nachfolgenden Partien 9:3 Punkte und spielte manchen Rivalen eindrucksvoll an die Wand, sodass man am Ende sogar noch auf Platz f\u00fcnf ins Ziel einlief und, lange unvorstellbar, die Teams aus Kolbermoor, Weinheim und Bingen hinter sich lie\u00df.<\/p>\n<p>In den Play-offs gegen die Weilerinnen musste man dann zwar ohne Lin auskommen, war aber inzwischen richtig hei\u00df gelaufen und scheiterte auch ohne die b\u00e4renstarke Asiatin in drei aufregenden Partien letztlich an zwei B\u00e4llen.<\/p>\n<p>Im Pokalwettbewerb hatte man, noch vor der Wende zum Guten, immerhin das Final Four erreicht, hatte im Halbfinale jedoch dem sp\u00e4teren Turniersieger Kolbermoor gratulieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Am Ende der Saison konnte man aber eine Menge positiver Eindr\u00fccke und reichlich Motivation f\u00fcr die neue Runde mitnehmen. Eine Zittersaison m\u00f6chte man bei den Schwaben nicht mehr erleben und hat die Mannschaft nun so aufgestellt, dass eigentlich nichts mehr danebengehen sollte.<\/p>\n<p>Vorne werden, wie gehabt, \u201eHongi\u201c Gotsch und Annett Kaufmann aufschlagen. Es gibt nach wie vor kaum Spielerinnen in der Liga, die es gegen Gotschs virtuoses Defensivspiel leicht haben \u2013 auch mit 53 d\u00fcrfte B\u00f6blingens Tischtennis-Ikone f\u00fcr positive Bilanzen garantieren. Und f\u00fcr die gerade 16 gewordene Kaufmann \u2013 ein solcher Altersunterschied zwischen der Nummer eins und zwei w\u00e4re wohl etwas f\u00fcr das noch nicht geschriebene \u201eGuinness Buch der Tischtennis-Rekorde\u201c \u2013 arbeitet ohnehin die Zeit. Das SVB-Nesth\u00e4kchen verbessert sich st\u00e4ndig und ist als DTTB-Nationalspielerin auf sehr vielen hochkar\u00e4tigen internationalen Turnieren vertreten. Sie ist unter anderem amtierende U15-, U19- und U21-Europameisterin, was ihre Ausnahmestellung im europ\u00e4ischen Jugend- und Juniorenbereich dokumentiert. Nat\u00fcrlich treten noch st\u00e4rkere Schwankungen auf, wenn man als Teenager st\u00e4ndig um die Welt jettet und auf gepackten Koffern lebt. Und jetzt kommt moch eine richtig gute Nachricht: Die spielstarke und bei den Fans beliebte Linksh\u00e4nderin Lin Chia-Hsuan, die bisher erst ein einziges Match im SVB-Dress verloren hat, konnte gehalten werden und schl\u00e4gt als Nummer drei auf. Mit ihr wird auch das hintere Paarkreuz enorm stark sein. Hinter Lin ist die routinierte Yanhua Yang-Xu gemeldet, die lange verletzt war, inzwischen aber wieder einsatzf\u00e4hig ist. Die Nummer f\u00fcnf ist neu: Die 20-j\u00e4hrige englische Nationalspielerin Charlotte Bardsley kam vom Zweitligisten TTC Langweid an den B\u00f6blinger Silberweg. Bardsley ist zun\u00e4chst noch nicht f\u00fcr den st\u00e4ndigen Ligaeinsatz vorgesehen. \u201eSie beginnt im September ein Studium\u201c, erl\u00e4utert Manager Frank Tartsch. \u201eDa sie noch nicht wei\u00df, inwieweit sie das beanspruchen wird, passt f\u00fcr sie die Rolle als Erg\u00e4nzungsspielerin sehr gut.\u201c Selbstverst\u00e4ndlich geh\u00f6rt auch Leonie Hartbrich weiter zum Bundesligakader, die \u2013 nach etwas ungl\u00fccklichem Start \u2013 gerade gegen Ende der R\u00fcckrunde vorz\u00fcgliche Leistungen abrufen konnte.<\/p>\n<p>Nicht mehr dabei sind Alexandra Kaufmann, die zum VfL Sindelfingen in die 3. Liga wechselt, sowie Defensivspielerin Rosalia Behringer, die aus beruflichen Gr\u00fcnden Baden-W\u00fcrttemberg verlie\u00df und k\u00fcnftig f\u00fcr den TuS Uentrop in der 2. Bundesliga aufschlagen wird.<\/p>\n<p>Insgesamt stellt die SVB in der kommenden Saison ein Team, das, wenn alles gut l\u00e4uft und man von Verletzungspech verschont bleibt, sogar an das Tor zu den Play-offs anklopfen k\u00f6nnte. In einer Aufstellung Gotsch, Kaufmann, Lin, Hartbrich etwa sollte man mit fast jedem Gegner in Europas Topliga mithalten k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><\/p>\n<p><a name=\"Kolbermoor\"><\/a><strong><br \/>\nSV DJK Kolbermoor<\/strong><\/p>\n<p>Bei den Oberbayern, einem der erfolgreichsten deutschen Vereine der letzten Jahre und lange fast als Alleinunterhalter im Zweikampf mit Berlin um Titel und Pokale, hat sich personell einiges ver\u00e4ndert. Man hat zwei Abg\u00e4nge und zwei Zug\u00e4nge zu verzeichnen, wobei es scheint, als w\u00fcrden die beiden Neuen die beiden innerhalb der Liga gewechselten Ex-Spielerinnen mehr als nur kompensieren.<\/p>\n<p>Man z\u00f6gert zun\u00e4chst einen Moment, wenn man die Frage gestellt bekommt, ob der Deutsche Meister von 2018 SV DJK Kolbermoor eine gute, erfolgreiche Saison hinter sich gebracht hat. Doch, hat er! Zwar lief in der Liga manches nicht optimal und das Pech gesellte sich auch noch dazu, etwa in Form von Verletzungen oder einer kampflos verlorenen Partie wegen eines positiven Corona-Tests \u201ezwischen T\u00fcr und Angel\u201c, der einer sp\u00e4teren \u00dcberpr\u00fcfung nicht standhielt \u2013 doch da waren die Punkte bereits weg. Man muss jedoch alle Ebenen betrachten und der zweite nationale Pokalsieg nach 2019 war schon etwas Besonderes und ziert nun v\u00f6llig zu Recht die Vereinschronik. Auch wenn mit Georgina Pota ein internationaler Topstar mithalf, war gerade die Teamleistung im Finale gegen Langstadt ph\u00e4nomenal. Nat\u00fcrlich war der sechste Platz in der Abschlusstabelle der Liga nicht das, was ein Klub wie Kolbermoor anstrebt. Doch gerade in den Play-offs zeigte das Team dann Willen, Moral und Zusammenhalt und bot b\u00e4renstarke Leistungen, zun\u00e4chst gegen Schwabhausen, dann im Halbfinale gegen Langstadt, gegen das man mit viel Pech ausschied. In der Liga ist man auch nicht den einfachsten Weg gegangen und hat versucht, die jungen Spielerinnen an das hohe Niveau dort heranzuf\u00fchren. In den Play-offs hat \u201eNesth\u00e4kchen\u201c Naomi Pranjkovic dann gezeigt, dass dies der richtige Weg war und konnte den Vertrauensvorschuss durch gute Leistungen zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n<p>Man hat mit DTTB-Nationalspielerin Yuan Wan, die es nach Weinheim zog, die Nummer zwei verloren sowie mit Ran Li-Kath, die zum Deutschen Meister nach Berlin wechselte, eine erfahrene Defensivspielerin abgegeben, die allerdings nur zweimal zum Einsatz kam.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat man mit der Schwedin Linda Bergstr\u00f6m eine extrem starke neue Spitzenspielerin an Bord genommen \u2013 die 27-j\u00e4hrige Abwehrstrategin ist in der Weltrangliste aktuell an Position 44 notiert und international sehr erfahren. In Berlin kennt man sie gut aus diversen Duellen in der Champions League, bei denen sie das Trikot der europ\u00e4ischen Topklubs Linz AG Froschberg trug. Zuletzt spielte sie aber beim franz\u00f6sischen Spitzenklub Lille Lyssois. Fraglos eine echte Bereicherung f\u00fcr die 1. Bundesliga Damen.<\/p>\n<p>Zudem wurde die 23-j\u00e4hrige ukrainische Linksh\u00e4nderin Solomiya Brateyko unter Vertrag genommen, die vom Zweitliga-Vizemeister zum SV DJK gekommen ist. Die aktuelle ukrainische Meisterin im Einzel z\u00e4hlte mit einer Bilanz von 16:4 (R\u00fcckrunde 11:1) im Spitzenpaarkreuz zu den besten Spielerinnen des Unterhauses und l\u00e4sst f\u00fcr die Zukunft noch einiges an Steigerungspotenzial erwarten. Sie ist die neue Nummer vier der Oberbayern. Unter dem Strich scheint das Team also f\u00fcr die neue Saison einen Tick st\u00e4rker aufgestellt zu sein als 2021\/22.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns zwei super Neuzug\u00e4nge\u201c, freut sich Trainer und Abteilungsleiter Michael Fuchs \u00fcber die beiden neuen Gesichter im Team. \u201eLinda ist eine der besten europ\u00e4ischen Spielerinnen und als zweite Abwehrspielerin f\u00fcr uns nat\u00fcrlich eine super Option auch f\u00fcr ein Abwehr-Doppel. Ebenso ist Solomiya eine super Verst\u00e4rkung f\u00fcr uns. Als Linksh\u00e4nderin und gute Doppelspielerin haben wir mit ihr sowohl f\u00fcr die Einzel als auch f\u00fcr die Doppel mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Variationen in der Aufstellung.\u201c Fuchs f\u00fcgt hinzu: \u201eSie sind beide sehr professionell und menschlich eine echte Bereicherung f\u00fcr uns. Wir und unsere Fans werden sicher viel Freude an ihnen haben &#8211; da sind wir uns sicher!\u201c<\/p>\n<p>Weiter an Bord sind Leistungstr\u00e4gerinnen wie Kristin Lang und Svetlana Ganina, die beide nach wie vor f\u00fcr hoch positive Bilanzen im vorderen beziehungsweise hinteren Paarkreuz garantieren. Und nat\u00fcrlich auch die Youngster Naomi Pranjkovic (17) und Laura Tiefenbrunner (20), die schon sehr weit fortgeschritten sind auf ihrem Sprung nach oben und jederzeit mit Aussicht auf Erfolg in der 1. Bundesliga eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die routinierte Ungarin Krisztina Toth, einst Weltklassespielerin und seit Jahren als Verbandstrainerin t\u00e4tig, k\u00f6nnte auch noch eingesetzt werden, wenn einmal Personalnot bestehen sollte. Auch die Schwedin Matilda Ekholm ist gemeldet und k\u00f6nnte noch spielen, ob sie aber tats\u00e4chlich bisweilen zur Verf\u00fcgung stehen wird, bleibt abzuwarten.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Weinheim\"><\/a><strong><br \/>\nTTC 1946 Weinheim<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Jahr des TTC 46 Weinheim in der 1. Bundesliga Damen stand ganz im Zeichen des Projekts Klassenerhalt und der Akklimatisierung in der st\u00e4rksten Liga Europas. Nun m\u00f6chte der Siebte der Abschlusstabelle der Saison 2021\/22 den n\u00e4chsten Schritt gehen und sich im oberen Bereich der Liga etablieren.<\/p>\n<p>Mit der 22-j\u00e4hrigen Bruna Takahashi hatte man sich die Dienste einer international sehr erfolgreichen Ausnahmespielerin bereits zur Premierensaison gesichert, und die Basilianerin entt\u00e4uschte die hohen Erwartungen nicht. Die aktuelle Nummer 18 der Weltrangliste \u2013 aus der Bundesliga ist nur Nina Mittelham vom ttc berlin eastside derzeit im ITTF-Ranking besser platziert \u2013 erwies sich als Bank auf der Spitzenposition. Wenn sie zum Einsatz kam, war das Team aus Nordbaden nur schwer zu schlagen. 14:2 lautete ihre Einzelbilanz, lediglich gegen Mittelham zog sie im Hin- und R\u00fcckspiel den K\u00fcrzeren. Im Doppel verbuchte Takahashi in wechselnden Formationen eine 6:2-Bilanz. Fr\u00fch konnte der Verein die Vertragsverl\u00e4ngerung bekannt geben \u2013 beileibe keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, da eine solche Spitzenk\u00f6nnerin nat\u00fcrlich umworben ist und viele Angebote im In- und Ausland hatte. Doch Publikumsliebling Takahashi gef\u00e4llt es eben in Weinheim.<\/p>\n<p>Um die S\u00fcdamerikanerin als unumstrittene Nummer eins wurde das gut aufgestellte neue Team gebildet. Vorstand, Manager und \u201eMacher\u201c Christian S\u00e4ger konnte drei starke Spielerinnen aus der ersten Bundesliga gewinnen, die in ihren bisherigen Vereinen teilweise sogar im vorderen Paarkreuz aufgeschlagen haben und eindeutig als Verst\u00e4rkungen gelten d\u00fcrfen. M\u00f6glich wurde die Verpflichtung der drei namhaften Neuzug\u00e4nge auch durch einen neuen Sponsor, der das zur Verf\u00fcgung stehende Budget f\u00fcr die erste Mannschaft merklich erh\u00f6ht hat. Man bleibt in Weinheim aber bodenst\u00e4ndig und macht keine riskanten finanziellen Spr\u00fcnge, um den sportlichen Erfolg zu erzwingen, wohl wissend, dass dies in den seltensten F\u00e4llen funktioniert. Man hat sich dementsprechend wohl\u00fcberlegt und sehr gezielt verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p class=\"yiv3017009735\">\u201eNeu dazugekommen sind mit Yuan Wan aus Kolbermoor, Giorgia Piccolin aus Bingen und Mateja Jeger aus Schwabhausen drei gestandene Bundesligaspielerinnen\u201c, so S\u00e4ger. \u201eMit ihnen und den verbliebenden Kr\u00e4ften Bruna Takahashi, Sophia Klee, Jennie Wolf und Luisa S\u00e4ger sind wir sehr breit aufgestellt.\u201c<\/p>\n<p class=\"yiv3017009735\">Fast kann man von vier Neuzug\u00e4ngen sprechen, denn f\u00fcr die 19-j\u00e4hrige Sophia Klee hatte die zur\u00fcckliegende Saison unter keinem g\u00fcnstigen Stern gestanden. Die nach Bundesliga-Stationen in Bad Driburg und Weil zum damaligen Aufsteiger gesto\u00dfene Klee kam lediglich auf f\u00fcnf Eins\u00e4tze und fiel dann mit einem Kniescheibenbruch f\u00fcr den Rest der Saison aus. Nun steht das DTTB-Talent auch auf internationaler B\u00fchne wieder am Tisch und will nat\u00fcrlich erst recht in der Bundesliga wieder voll angreifen. Eine positive Bilanz im hinteren Paarkreuz ist ihr ohne Weiteres zuzutrauen.<\/p>\n<p class=\"yiv3017009735\">Nat\u00fcrlich konnte man nicht alle Spielerinnen \u00fcbernehmen. Die Wei\u00dfrussin Daria Trigolos, die mit einer 8:12-Bilanz im vorderen Paarkreuz keineswegs entt\u00e4uschte und immer mit gutem Kampfgeist und gro\u00dfer Mannschaftsdienlichkeit gl\u00e4nzte, zog es nach Frankreich. Ihre offizielle Verabschiedung verlief tr\u00e4nenreich. Auch die Belgierin Lisa Lung verlie\u00df den Verein. Auf die Dienste von Caroline Kumahara, die an Takahashis Level nicht heranreicht, dennoch aber einige gute Spiele machte, hat man verzichtet, auch wenn kein Wechselantrag vorlag. Man ist in der neuen Aufstellung Takahashi, Wan, Jeger, Piccolin, Klee, Wolf und S\u00e4ger \u2013 die beiden letztgenannten Spielerinnen sind in der in die 3. Liga aufgestiegenen 2. Mannschaft gemeldet und sollen auch dort einige Spiele bestreiten \u2013 so gut und dicht besetzt, dass man nicht noch eine weitere Nicht-EU-Ausl\u00e4nderin ben\u00f6tigt. Zumal deren Eins\u00e4tze aufgrund der vielen WTT-Turniere bekanntlich immer schwierig zu planen sind.<\/p>\n<p class=\"yiv3017009735\">\u201eKlares Ziel ist das Erreichen der Play-offs in unserem zweiten Bundesligajahr\u201c, gibt Christian S\u00e4ger die Marschrichtung vor. \u201eAbwarten muss man, wie sich die Begleitumst\u00e4nde wie Corona und die WTT-Turniere auf die Bundesligasaison auswirken werden.\u201c Die Play-offs sind ein absolut realistisches Saisonziel. Nicht wenige halten in der neuen Besetzung sogar den Sprung unter die Top 4 f\u00fcr machbar. Wenn das Team in Bestbesetzung spielt, muss es erst einmal geschlagen werden. Dies d\u00fcrfte f\u00fcr keinen Ligakonkurrenten eine leichte \u00dcbung werden, nicht allein wegen Topstar Bruna Takahashi. Die Vorfreude ist \u00fcberall im Verein sp\u00fcrbar, nat\u00fcrlich auch bei S\u00e4ger: \u201eWir freuen uns, mit einer attraktiven Mannschaft unseren Zuschauern tolles Tischtennis bieten zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><a name=\"Bingen\"><\/a><strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><\/p>\n<p>TTG Bingen\/M\u00fcnster-Sarmsheim<\/strong><\/p>\n<p class=\"yiv3017009735\">Nach der Katastrophensaison 2020\/21, in der die sechs Spielerinnen des Kaders \u00fcber die ganze Welt verstreut waren, oft aber wegen der Corona-Vorschriften nicht einreisen durften, sodass man bisweilen sogar zu dritt antreten musste, kam es in der letzten Spielzeit mit ver\u00e4ndertem Kader nicht wesentlich besser. Erneut wurde es nur der letzten Platz in der Punktrunde und erneut verpasste man den Sprung in die Play-offs, obwohl man mit zwei mitrei\u00dfenden 6:1-Siegen in die Runde gestartet war und viele geglaubt hatten, die TTG w\u00fcrde zur \u00dcberraschungsmannschaft der Saison werden. Doch es wurde nichts daraus und die Spielerinnen, die dem Team vermutlich am meisten geholfen h\u00e4tten \u2013 so etwa die Inderin Archana Girish, die als einzige eine positive Bilanz erspielte \u2013, standen zu selten zur Verf\u00fcgung. Zudem konnte Giorgia Piccolin in der R\u00fcckrunde verletzungsbedingt nur ein einziges Mal eingesetzt werden. Man konnte zwar immer ein Quartett aufbieten, aber eben zu selten das st\u00e4rkste.<\/p>\n<p>Davor hatte man elf wirklich gute, erfolgreiche Jahre im Oberhaus und war in den Jahren 2014, 2015 und 2018 als \u201eVize\u201c sogar dem Meistertitel ganz nahe gekommen, zudem hatte man dreimal im deutschen Pokalendspiel gestanden. Es ist eine vollkommen ungew\u00f6hnliche Situation f\u00fcr den Klub aus Rheinland-Pfalz, nun zweimal in Folge in der Abstiegszone \u201eherumgekrebst\u201c zu sein. Das m\u00f6chte man nicht wieder erleben. Deshalb ist der Wunsch des Vorsitzenden Joachim Lautebach nur zu verst\u00e4ndlich: \u201eWir wollen in unserer 14. Bundesligaspielzeit nach den zuletzt zwei schlechten Jahren einfach mal wieder eine einigerma\u00dfen normale Saison spielen.\u201c Seine Erkl\u00e4rung der letzten beiden nicht befriedigenden Spielzeiten: \u201eEs kam vieles zusammen, nat\u00fcrlich spielte Corona und die damit verbundenen Beschr\u00e4nkungen eine wichtige Rolle, aber auch die vielen WTT-Turniere, die es f\u00fcr die Vereine immer schwieriger machen.\u201c<\/p>\n<p>Nun soll alles besser werden und man blickt am Binger M\u00e4useturm nach vorne. Dazu wurde der Kader auf einigen Positionen ver\u00e4ndert. Giorgia Piccolin hat sich dem Ligakonkurrenten Weinheim angeschlossen. Die erfahrene D\u00e4nin Mie Skov h\u00e4tte man gerne behalten, doch kam man zu keiner vertraglichen Einigung. \u201eGiorgia wollte mal was anderes, Mie hat den neuen Vertrag nicht akzeptiert, wir sind nicht im B\u00f6sen auseinandergegangen\u201c, so Lautebach. Auch Anastasia Bondareva, die trotz ihrer gerade 20 Jahre schon bei drei Bundesligavereinen unter Vertrag stand, ist nicht mehr dabei. Die Hessin wird k\u00fcnftig in ihrer Region f\u00fcr Drittligist TTC Langen aufschlagen.<\/p>\n<p>Zwei Neuzug\u00e4nge sind zu verzeichnen, in die der Verein gro\u00dfe Hoffnungen setzt. Vom Zweitligisten TuS Uentrop kam Elena Kuzmina. 23:5 lautete die Einzelbilanz der 33-J\u00e4hrigen, die 17 Jahre lang unter ihrem M\u00e4dchennamen Troshneva in der russischen Nationalmannschaft gespielt und an diversen Welt- sowie Europameisterschaften teilgenommen hat. Die neue Nummer zwei gilt auch als vorz\u00fcgliche Doppel-Spielerin \u2013 in Uentrop verbuchte sie gemeinsam mit Yuki Tsutsui eine 10:1-Bilanz. Elena Kuzmina wird der TTG durchg\u00e4ngig zu Verf\u00fcgung stehen, da sie in Deutschland lebt und international nicht mehr im Einsatz ist.<\/p>\n<p>Mit der 26-j\u00e4hrigen Lea Rakovac wurde zudem eine ambitionierte kroatische Nationalspielerin verpflichtet, die \u00fcber reichlich Champions-League-Erfahrung verf\u00fcgt und nun auch international wieder angreifen will. Ihr erkl\u00e4rtes Ziel ist nicht nur, mit Bingen erfolgreich in der Bundesliga zu spielen, sondern auch sich f\u00fcr die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu qualifizieren.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Spielerinnen sind geblieben, so die beiden Inderinnen Archana Girish Kamath, 22 Jahre alt und aktuelle Nummer 70 der Weltrangliste, sowie Diya Parag Chitale (19), im internationalen Ranking augenblicklich an Position 137 notiert. Beide haben gro\u00dfes Potenzial und kamen in der Saison 2021\/22 nur sporadisch zum Einsatz \u2013 das soll sich nun \u00e4ndern. Weiter dabei sind auch die beiden Tschechinnen. Die kampfstarke 26-j\u00e4hrige Linksh\u00e4nderin Katerina Tomanovska hat das Potenzial hinten positiv zu spielen, was ihrer ein Jahr j\u00fcngeren Landsfrau Karolina Mynarova bisher noch nicht gegl\u00fcckt ist. Doch sie arbeitet in der renommierten Luxemburger Trainingsgruppe von Peter Engel t\u00e4glich hart daran.<\/p>\n<p>Und das f\u00fchrt uns zu einer entscheidenden \u00c4nderung auf der sportlichen Kommandobr\u00fccke: Der langj\u00e4hrige Teamcoach Frank Liesenfeld hat die TTG verlassen, Peter Engel fungiert nun als Mannschaftsleiter. Nat\u00fcrlich kann Engel, einer der besten Kenner des internationalen Damen-Tischtennis \u00fcberhaupt, aufgrund seiner Verpflichtungen als Nationaltrainer Luxemburgs nicht bei jeder Partie zur Verf\u00fcgung stehen. Und jetzt kommt Karolina Mynarova ins Spiel, die gerade ihre Trainerlizenz macht und als Spielertrainerin vorgesehen ist.<\/p>\n<p>Gemeldet ist das Team in folgender Reihenfolge: Kamath, Kuzmina, Rakovac, Chitale, Tomanovska, Mynarova. Wenn die besten Vier m\u00f6glichst oft zusammen spielen, ist vieles m\u00f6glich, zumal wenn ein Toptrainer wie Peter Engel f\u00fcr die optimale Vorbereitung sorgt und die TTG-Asse taktisch gut einstellt.<br \/>\n<a href=\"#Start\"> &#8211; nach oben<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Stephan Roscher\u00a0\u00a009.07.2022 Berlin.\u00a0Vor wenigen Tagen hat offiziell die Saison 2022\/23 begonnen. Eine spannende Spielzeit steht den Klubs und den Fans in der 1. Bundesliga Damen bevor. Die st\u00e4rkste Liga Europas hat personell nochmals aufger\u00fcstet und einige interessante Zug\u00e4nge zu <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/?page_id=3844\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3844"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3844"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3844\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4096,"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3844\/revisions\/4096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}