{"id":6192,"date":"2025-05-24T09:34:31","date_gmt":"2025-05-24T07:34:31","guid":{"rendered":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/?p=6192"},"modified":"2025-05-24T09:34:31","modified_gmt":"2025-05-24T07:34:31","slug":"natuerlich-ist-das-finale-unser-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/?p=6192","title":{"rendered":"Nat\u00fcrlich ist das Finale unser Ziel"},"content":{"rendered":"<div class=\"txt-l txt-brand1\">nterview mit Christian S\u00e4ger, Manager des TTC 1946 Weinheim<\/div>\n<h1 class=\"txt-xl txt-3xl-sm m-b-xl ts-light\">&#8222;Nat\u00fcrlich ist das Finale unser Ziel&#8220;<\/h1>\n<div class=\"txt-gray1 m-b-xl\"><span class=\"m-r-l\">\u00a0Interview: Dr. Stephan Roscher<\/span>\u00a0\u00a023.05.2025<\/div>\n<div class=\"txt-default\">\n<div id=\"c65014\" class=\"frame frame-default frame-type-text frame-layout-0\">\n<p><strong>Weinheim.\u00a0<\/strong>Nur noch eine Woche, dann steigen die Halbfinal-Play-offs in der 1. Bundesliga Damen und versprechen viel Spannung. Mit dabei ist auch der TTC 1946 Weinheim, Sieger der Bundesliga-Punktrunde und in den letzten beiden Jahren Vizemeister. Wir sprachen mit dem Macher und Manager Christian S\u00e4ger \u00fcber seinen Verein sowie die Chancen und Perspektiven.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6193 aligncenter\" src=\"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/CSaeger.jpg\" alt=\"\" width=\"898\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/ttc1946weinheim.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/CSaeger.jpg 898w, https:\/\/ttc1946weinheim.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/CSaeger-300x167.jpg 300w, https:\/\/ttc1946weinheim.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/CSaeger-768x428.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 898px) 100vw, 898px\" \/><br \/>\n<strong>Herr S\u00e4ger, w\u00fcrden Sie Sich zu Beginn kurz vorstellen f\u00fcr die Leser, die sie vielleicht noch nicht kennen?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ich bin 60 Jahre alt, Ur-Weinheimer, selbst\u00e4ndig als Versicherungsfachmann bei der Hanse Merkur. Ich war zun\u00e4chst vier Jahre Jugendwart und bin seit 25 Jahren 1. Vorstand beim TTC 46 Weinheim. Ich fungiere als Manager und Vorstand in einer Person. Ehrenamtlich. Nat\u00fcrlich habe ich auch selber in Mannschaften gespielt, bin inzwischen aber kaum mehr am Tisch aktiv, einfach zu wenig Zeit.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wie bewerten Sie r\u00fcckblickend die Punktrunde aus Sicht Ihres Vereins? Dem TTC 46 gelang es ja erstmals, die Runde auf dem Spitzenplatz abzuschlie\u00dfen.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr den Club, die Stadt Weinheim und alle, die mit uns fiebern, der bisher gr\u00f6\u00dfte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte. Wenn man die Saison auf Platz eins abschlie\u00dfen kann, ist das schon herausragend.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Welche Spielerin hat sie in der Punktrunde besonders positiv \u00fcberrascht?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Einzelne Spielerinnen m\u00f6chte ich da eigentlich gar nicht herausheben, es geht immer nur im Team. Nat\u00fcrlich hat Chien Tung-Chuan in der Vorrunde in ihrem ersten Jahr in Deutschland voll \u00fcberzeugt und kein Spiel verloren, das sticht ein wenig heraus.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Apropos Chien: Wie kommt man zu einer derart starken Spielerin, die hier in Deutschland vor der Saison aber kaum einer auf der Rechnung hatte?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Mit der Zeit hat man ein gro\u00dfes Netzwerk aufgebaut. Ob dann aber eine Spielerin passt und so einschl\u00e4gt, ist auch immer ein bisschen Gl\u00fcck. Chien passt vor allem auch menschlich hervorragend zu uns.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wird das Team auch jetzt in der hei\u00dfen Phase des Kampfs um die Meisterschaft mit einer starken asiatischen Spitzenspielerin auflaufen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir werden nat\u00fcrlich alles versuchen, beim Halbfinale das bestm\u00f6gliche Team zur Verf\u00fcgung zu haben. Falls wir wieder ins Finale kommen sollten, gilt da nat\u00fcrlich das gleiche.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der Halbfinalgegner hei\u00dft ESV Weil. H\u00e4tten Sie das f\u00fcr m\u00f6glich gehalten? Fast alle hatten ja auf Langstadt getippt.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Der ESV Weil spielt eine sensationelle Saison und hat den Einzug ins Halbfinale auch verdient. Sie haben mit Anna Hursey und Daniela Ortega zwei absolute Gl\u00fccksgriffe gelandet, die das Team auf ein sehr hohes Level gehoben haben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Muss man Weil sehr ernst nehmen, um keine b\u00f6se \u00dcberraschung zu erleben? Schlie\u00dflich ging das R\u00fcckspiel im Januar verloren.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Das sind zwei absolut offene 50:50-Spiele. Da wird \u00fcberwiegend die Tagesform den Ausschlag geben, wer ins Finale einziehen kann. Wir wissen, dass bei uns alles passen muss, um ins Endspiel zu gelangen. Nat\u00fcrlich ist das Finale unser Ziel, alles andere w\u00e4re gelogen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ist es ein Nachteil, dass das Team zuletzt am 22. M\u00e4rz im Einsatz war und danach zehn Wochen Pause hatte?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ich denke nicht, dass es ein Nachteil ist, alle Spielerinnen sind schlie\u00dflich Woche f\u00fcr Woche international im Einsatz. Aber f\u00fcr alle Weinheimer Tischtennisfans ist es eine sehr lange Zeit vom letzten Saisonspiel zum Halbfinale.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Was ist in Ihrer Sicht \u00fcberhaupt davon zu halten, dass die Saison aufgrund der internationalen Terminpl\u00e4ne wieder so weit auseinandergezogen ist?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich ist dieser Zustand \u00fcberhaupt nicht optimal, aber unsere Sportart Tischtennis l\u00e4sst da leider nichts anderes zu. Der Spielleiter des DTTB, Kolja Rottmann, hat da gar keine andere Wahl und muss sich nach dem WTT-Plan und weiteren internationalen Turnieren richten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnte sich die lange Pause auch auf die Zuschauerresonanz auswirken?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir werden sehen, wie sich das zuschauerm\u00e4\u00dfig auswirkt, aber wir rechnen beim R\u00fcckspiel gegen Weil am 1. Juni mit einer vollen Halle.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Berlin, Dachau und Weil sind ja neben Ihrem Team noch im Rennen. Gibt es \u00fcberhaupt Favoriten auf den Finaleinzug?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es werden alles Spiele sein, in denen die Tagesform und die jeweilige Aufstellung den entscheidenden Moment ausmachen werden. Konkrete Aussagen kann man momentan nicht treffen, alles ist in den Halbfinals und den Finals m\u00f6glich.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Es w\u00e4re aber schon interessant, wie Sie gerade in dieser Saison den ttc berlin eastside, den Finalgegner der letzten beiden Jahre, einsch\u00e4tzen, der in den Play-offs ohne seine erfahrenen Spielerinnen auskommen muss.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Berlin hat genau die gleichen M\u00f6glichkeiten, den Titel erneut zu gewinnen, wie Weil, Dachau und auch wir Titelchancen besitzen. Das Team ist jung und sehr spielstark. Und mit der neuen Japanerin auf Position eins gelang auch ein sehr guter personeller Coup.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wie finden Sie den Play-off-Modus mit Hin- und R\u00fcckspiel an einem Wochenende und Golden Match bei Gleichstand, direkt nach der zweiten Partie?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Das ist schon eine sehr gute Sache f\u00fcr alle. Au\u00dferdem ist es anders auch nicht m\u00f6glich durch die vielen Termine, die Woche f\u00fcr Woche anstehen. Das Golden Match ist nat\u00fcrlich dann noch die Kr\u00f6nung f\u00fcr alle Zuschauer und macht unseren Sport sehr spannend.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Hand aufs Herz: Soll dieses Jahr erstmals der Meistertitel nach Weinheim geholt werden?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr den TTC 46 Weinheim ist es immer ein Erfolg, im Halbfinale oder auch Finale zu stehen. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte man, wie schon erw\u00e4hnt, immer das Optimum rausholen, das m\u00f6chten alle anderen Teams aber auch. Ich denke, dass alle Partien, die jetzt noch kommen werden, sehr offen sind.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Sollte aber tats\u00e4chlich diesmal der gro\u00dfe Wurf mit dem Gewinn des Titels gelingen, wird dann ganz Weinheim im Ausnahmezustand sein?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr uns w\u00e4re das nat\u00fcrlich etwas ganz besonderes, noch nie wurde ein Team des TTC 46 Weinheim Deutscher Meister. Unser Oberb\u00fcrgermeister wird sich in diesem Fall dann schon was einfallen lassen. Schlie\u00dflich hatte Weinheim noch nie eine Sport-Mannschaft, die Deutscher Meister wurde. Aber jetzt z\u00e4hlen erstmal nur die Halbfinals.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Liga wird auch in der Saison 2025\/26 mit nur sieben Teams spielen. Sehen Sie darin ein Problem, auch was die Vermarktung und Au\u00dfendarstellung des &#8222;Produkts&#8220; 1. Bundesliga Damen betrifft?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich ist das sehr schade. Alle Clubs und Kolja Rottmann haben versucht, noch eine Mannschaft in die erste Liga zu holen. Leider hat es wieder nicht geklappt. Acht Teams sollten es schon sein, aber viele Vereine bekommen es anscheinend finanziell nicht auf die Reihe.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ab der kommenden Saison ziehen nur noch die ersten Vier der Bundesliga-Runde in die Play-offs ein. Eine gute, sinnvolle L\u00f6sung?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Da gibt es ein eindeutiges JA! Alles andere vorher war f\u00fcr die Zuschauer und den sportlichen Wert der normalen Saison nicht angemessen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcrden Sie gerne noch in der Liga, den Abl\u00e4ufen oder dem Reglement ge\u00e4ndert sehen?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Acht Teams, drei Schiedsrichter statt bisher f\u00fcnf und ein Spielplan, der nicht so weit auseinandergerissen ist, w\u00e4ren der Traum.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nterview mit Christian S\u00e4ger, Manager des TTC 1946 Weinheim &#8222;Nat\u00fcrlich ist das Finale unser Ziel&#8220; \u00a0Interview: Dr. Stephan Roscher\u00a0\u00a023.05.2025 Weinheim.\u00a0Nur noch eine Woche, dann steigen die Halbfinal-Play-offs in der 1. Bundesliga Damen und versprechen viel Spannung. 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