Regionsrangliste Jugend/Schüler

Regionsranglisten Nord/Ost der Schüler und Jugend

28./29.04.2018 in Buchen

 

Erfolgreich präsentierte sich die Jugendabteilung des TTC 1946 Weinheim am vergangenen Wochenende in Buchen, als bei den Regionsranglisten der Regionen Nord und Ost die begehrten Tickets für die badischen Verbandsranglisten Mitte Mai in Dietlingen ausgespielt wurden: Von den acht angetretenen Nachwuchstalenten schafften vier die sichere Qualifikation, zwei weitere können auf die Möglichkeit nachzurücken hoffen.

Die erste, die am Samstag das Ticket nach Dietlingen löste, war Jule Hildenbeutel, die bei den U13 Platz vier aus der Bezirksrangliste auch in der Region erreichte. In der Gruppe scheiterte sie nur an der späteren Siegerin Weimann (Heidelberg-Neuenheim) und nach Siegen über Gruber (Weinheim-West) und Kappes (Bobstadt) stand sie im Spiel um Platz drei, welchen sie nach 1:3 Athanasiadou (Dielheim) überlassen musste. Die Freude über die eigene gute Leistung und den Sprung unter die Besten des Verbands war dennoch verdientermaßen groß.

Ein ganzes Stück länger musste ihr Zwillingsbruder Marten ackern, der am Ende auf dem etwas undankbaren neunten Platz landete. In seiner siebenköpfigen Vorrundengruppe spielte er sich zunächst zu einer 4:2-Bilanz und damit in die Endrunde um die Plätze vier bis neun, wo vier weitere Partien zu bestreiten waren. Die Anstrengungen dieses Tischtennis-Marathons machten sich langsam bemerkbar, dennoch scheiterte er an Ernst (Großsachsen) und Fausto (Käfertal) erst im Entscheidungssatz und konnte gegen Eufinger (Dossenheim) sogar noch einen Sieg einfahren. Als erster Ersatzspieler hofft er nun auf einen Ausfall, um Mitte Mai doch noch dabei zu sein und sich damit für seinen starken Auftritt zu belohnen.

Für Lars Sammet und Pablo Sommer (beide U15) begann die Ranglistensaison ungewollt erst in Buchen, waren sie bei der Ausspielung im Bezirk doch krank bzw. verletzt und nun mit einem Härteplatz ausgestattet sowie kurzfristig nachgerückt. Beide machten ihre Sache gut und betätigten mit der Qualifikation zur Verbandsrangliste das in sie gesetzte Vertrauen. Mit 5:1 Siegen schafften sie im Gleichschritt den Einzug in die Endrunde um die Plätze vier bis neun, wo das interne Duell nach vier Sätzen an Lars ging. Dieser konnte im Anschluss noch gegen Franke (Weinheim-West) punkten, während Pablo sich sogar zu zwei Siegen über Lautensack (Weinheim-West) und Schlegel (Sindolsheim) kämpfte. In der Endabrechnung trennte die beiden TTCler auf den Plätzen sechs und sieben dann sogar nur ein Satz.

Es war jedoch Tom Detig, der aus Sicht des TTC 1946 das beste Ergebnis des Wochenendes erzielte. Wegen eines kurzfristigen Ausfalls bei den U14 nur mit einer Sechsergruppe ausgestattet, gelang ihm ein hochkonzentrierter Start und daraufhin der souveräne Gruppensieg mit nur einem Satzverlust. In die Partien gegen die beiden anderen Gruppensieger Strauß (Weinheim-West) und Schmitt (Mühlhausen) ging er zwar als leichter Außenseiter und musste jeweils nach drei Sätzen gratulieren, konnte sich aber zurecht über einen starken Turniertag freuen und den Blick auf Dietlingen richten.


Jule Hildenbeutel,                       Pablo Sommer und Lars Sammet,                              Tom Detig und Marten Hildenbeutel

Zu guter Letzt durfte am Sonntag bei den U18 neben Dennis Schütze und Sadegh Khalili Tehrani auch Ramon Bäurle wegen eines kurzfristigen Ausfalls antreten. Sein Sieg über Kirschning (Lauda) reichte leider nicht zum Sprung in die Endrunde, die Dennis und Sadegh jeweils mit einer 4:2-Bilanz erreichten. Nachdem das interne Duell im Entscheidungssatz an Dennis gegangen war, mussten beide dem langen Turniertag Stück für Stück ihren Tribut zollen. Dennis gelang mit einem Dreisatzsieg über Knaus (Mosbach-Waldstadt) noch der Sprung ins Spiel um Platz sieben, in welchem er den Vorrundenerfolg über Rüdinger leider nicht wiederholen konnte und somit nun auf dem ersten Ersatzplatz auf die Möglichkeit nachzurücken hofft. Das Spiel um Platz elf ging gleichzeitig kampflos an Sadegh, da sein Gegner bereits den Heimweg angetreten hatte.

 

Sebastian Kuhn

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